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Arbeiten bei OTTO WULFF - 29.01.2025

Unsere erste Auszubildende im Handwerk: Was Aleyna im Stahlbetonbau antreibt

Ein Mann mit kurzem dunklem Haar und gestutztem Bart, der ein weißes langärmeliges Hemd trägt, steht mit verschränkten Armen vor einem schlichten hellgrauen Hintergrund.
Autor:in
Erik Schulze
Kategorien
Arbeiten bei OTTO WULFF

Eine Karriere im Handwerk gilt bei vielen weiterhin als klassisches Männerthema. Das sagt die angehende Stahlbetonbauerin Aleyna über ihre Ausbildung bei OTTO WULFF.

Aleyna startet durch

Aleyna ist noch ganz am Anfang ihrer Laufbahn: Im ersten von drei Lehrjahren ist sie aber emotional schon ganz in ihrem Metier angekommen. Ob im Ausbildungszentrum Bau (AZB) oder auf der OTTO WULFF Baustelle vor Ort: Schon früh merkt die 20-Jährige, dass die Ausbildung zur Stahlbetonbauerin zu ihr passt.

Dabei war ihr Plan ursprünglich ein ganz anderer: „Eigentlich wollte ich Maurerin werden. Mein Ausbilder Thomas Storm hat mich dann aber hier im AZB von einer Karriere im Stahlbetonbau überzeugt. Und bereut habe ich es nicht!“

Das liegt auch daran, dass sie es liebt, Dinge mit ihren Händen zu erschaffen – und am Ende ein Ergebnis der eigenen Arbeit zu sehen. Dieser innere Antrieb begleitet sie in vielen Aspekten ihres Lebens: In ihrer Freizeit arbeitet die Hobby-Schwimmerin gerne mit Textilien und erschafft auch hier neue Dinge, die lange Freude bereiten.

Denn auch die Langlebigkeit von Arbeiten aus Beton ist ein Thema, das sie begeistert. Nicht nur die physische Haltbarkeit, auch die Zukunftsperspektive und das Nachhaltigkeitspotenzial des Baustoffs sind für Aleyna faszinierend: „Es wird immer mehr an Recycling-Beton geforscht und damit gearbeitet. So ist es für mich auch ein zukunftsfähiger Baustoff und ein zukunftsfähiger Job.“

Eine Person in Arbeitskleidung sitzt auf einer großen Holzkonstruktion in einer Werkstatt, umgeben von ähnlichen Holzkonstruktionen und anderen Menschen, die im Hintergrund arbeiten.

Wie ist es als Frau im Handwerk?

Ihrer vermeintlichen Sonderrolle als Frau auf der Baustelle will sie aber keine allzu große Bedeutung beimessen: „Klar, es ist etwas Anderes, fast nur mit Männern zusammenzuarbeiten. Ich komme aber gut zurecht!“. Auch den berüchtigten rauen Ton auf Baustellen weiß die junge Hamburgerin einzuordnen: „Es ist unter uns immer rücksichtsvoll und angenehm.“

Unterschiede zu ihren männlichen Kollegen gäbe es beispielsweise beim Thema Krafteinschätzung, wenn schwere Dinge getragen werden müssen. „Es gibt aber nichts, das mich als Frau bei meiner Arbeit behindert“, sagt die angehende Stahlbetonbauerin, die ihre Fähigkeiten bereits beim Einsatz auf Baustellen von Wohn- und Schulgebäude-Projekten unter Beweis stellen konnte.  

Ausblick: So geht es weiter mit Aleyna!

2027 wird Aleyna ihre Ausbildung abschließen. Bis dahin hat sie sich vorgenommen, neben den klassischen Ausbildungsthemen möglichst viele Tipps und Tricks bei ihrem betreuenden Gesellen abzuschauen.  

Anderen Frauen, die Interesse an einem Weg im Handwerk haben, rät Aleyna dazu, ihrem Herzen zu folgen: „Lasst euch nicht davon abschrecken, dass das Handwerk als Männerdomäne gilt. Wenn Ihr Lust darauf habt: Seid selbstbewusst und macht es einfach!“

Sechs Personen in grünen Hemden und Arbeitshosen stehen vor einem grünen "OTTO WULFF"-Transparent. Der Vordermann verschränkt die Arme, während die anderen in zwei Reihen dahinter stehen und in die Kamera schauen.

Du bist ein junges Talent mit Interesse an einem Job in der Baubranche?

Dann Mach es doch wie Aleyna und starte Deine Karriere bei uns! Alle Informationen dazu findest Du auf unserer „Young Talents“-Seite!

"Eigentlich wollte ich Maurerin werden. Mein Ausbilder Thomas Storm hat mich dann aber hier im AZB von einer Karriere im Stahlbetonbau überzeugt. Und bereut habe ich es nicht!"