Globe40: OTTO WULFF im französischen Segel-Eldorado Lorient
Lorient an der französischen Atlantik-Küste ist ein besonderer Ort. Hier schlägt das Herz der internationalen Segel-Gemeinde. OTTO WULFF ist angereist, um Lennart und Melvin beim Abenteuer Globe40 zu unterstützen!
Road to Lorient
Im Yachthafen der 60.000-Einwohner-Stadt Lorient nehmen Träume von Weltumseglungen ihren Anfang – auch für Lennart Burke und Melwin Fink mit ihrem Projekt „Next Generation Boating – Around the World“. Mit der Unterstützung von OTTO WULFF wird das Duo von Lorient aus die Zweihand-Regatta Globe40 rund um den Globus angehen.
Vor dem Start des Prologs nach Cádiz hatten wir die besondere Gelegenheit, mit fünf Kollegen (Jenny, Jan, Carsten, Karsten und Taina) in die Bretagne zu reisen. In Lorient konnten wir die letzten Arbeiten vor dem großen Segel-Abenteuer hautnah miterleben, Lennart und Melwin unterstützen und Eindrücke von einem ganz besonderen Ort bekommen.
„Leinen los“ für das OTTO WULFF-Lorient-Abenteuer auf der Globe40
Am Donnerstagmorgen hieß es „Leinen los“ für das OTTO WULFF-Lorient-Abenteuer – sehr früh. Bereits um 6 Uhr saßen wir im Flieger nach Paris, von dort aus ging es per Zug weiter in den Westen Frankreichs. Schon während der Fahrt stieg die Spannung. Uns war bewusst: Wir fahren nicht an irgendeinen Ort, sondern dorthin, wo Segel-Träume wahr werden.
Nach unserer Ankunft in Lorient ging es kurz ins Hotel und dann direkt zum Hafen. Und schon beim ersten Blick war klar: Dieser Ort ist etwas Besonderes.
Lorient – magischer Ort des Hochseesegelns
Lorient ist für Segler so etwas wie ein magischer Ort. Hier starten jedes Jahr einige der größten Offshore-Regatten wie zum Beispiel die Vendée Globe. Statt Freizeitbooten findet man hier fast ausschließlich Hochseeyachten, die für den Wettkampf gebaut sind.
Viele der besten internationalen Segel-Kampagnen haben hier ihre Basis, darunter auch das bekannte Team Malizia um den sechsmaligen Weltumsegler Boris Herrmann. Der Hamburger steht Lennart und Melwin mit Rat und Tat zur Seite, gab den beiden auch den letzten Kick, um das Globe40-Abenteuer anzugehen.
Der Hafen von Lorient ist nicht nur ein logistisches Zentrum, sondern auch ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Innovation im Hochseesegeln. Schon bei unserer Ankunft spürten wir: Hier liegt der Geruch von Segel-Abenteuern in der Luft.
Die Menschen machen den Unterschied
Bei einem gemeinsamen Essen am Abend hatten wir die Gelegenheit, das gesamte Team und damit eine andere Seite dieses Projekts näher kennenzulernen: Die Segel-Technik und -Logistik ist das eine. Vor allem aber sind es die Menschen, die den Unterschied machen. Hinter den Kulissen laufen unzählige Dinge ab, die Außenstehende kaum wahrnehmen – von Organisation und Sponsoring über Materialfragen bis hin zu mentaler Unterstützung.
Beeindruckend war vor allem der starke Zusammenhalt, der in jeder Unterhaltung spürbar wurde. Genau dieser Teamgeist ist es, der ein Abenteuer wie die Globe40 überhaupt möglich macht.
Next Generation Boating: Volle Fahrt voraus – wir stehen hinter euch!
Für uns war dieser Besuch mehr als nur ein Ausflug. Es war eine Reise voller Inspiration, Leidenschaft und Gänsehaut-Momenten. Wir haben nicht nur modernste Segel-Technik gesehen, sondern auch gespürt, was wirklich zählt: die Menschen, die den Mut haben, sich auf dieses Abenteuer einzulassen – und die Gemeinschaft, die sie trägt.
Wir sind unendlich stolz, Lennart und Melwin auf diesem Weg zu begleiten und ihnen die Daumen zu drücken, wenn sie nun mit voller Kraft in die Globe40 starten.
Volle Fahrt voraus – wir stehen hinter euch!
Ein Text von Matthias Heidrich