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05.09.2019 | 112 neue Mietwohnungen im Norden Hamburgs

Das neue Wohnbauquartier „Tarpenbeker Ufer“ in Hamburg Groß Borstel hat am Mittwoch, 4. September, knapp zwei Jahre nach der Grundsteinlegung, einen weiteren Meilenstein erreicht: Etwa 250 Gäste feierten das Richtfest von „Baufeld 5“. Neben Stefan Wulff, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe OTTO WULFF, sieht auch Yvonne Nische, Dezernatsleitung Soziales, Jugend und Gesundheit beim Bezirk Hamburg Nord, die Chancen des Baugebiets für den Stadtteil.
Tarpenbeker Ufer

Auf Baufeld 5 finden insgesamt 112 Neubauwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 8.060 m² ihren Platz. Neben Einheiten für Singles, Paare und Kleinfamilien entstanden auch größere 4-Zimmerwohnungen. Die freifinanzierten Mietwohnungen, die zukünftig durch OTTO WULFF vermietet und verwaltet werden, stehen ab Sommer 2020 bereit und schaffen somit neuen Wohnraum im Norden der Hansestadt. Für die Gestaltung ist das in Hamburg ansässige Architekturbüro HENKE+PARTNER verantwortlich.

Nach seiner Fertigstellung Ende 2021 umfasst das gesamte Stadtentwicklungs- und Wohnungsbauprojekt „Tarpenbeker Ufer“ insgesamt 950 Wohneinheiten. Zusätzlich zu den Eigentumswohnungen und freifinanzierten Mietwohnungen wird knapp ein Drittel der Wohnungen auf dem insgesamt 1,8 Hektar großen Gelände öffentlich gefördert. Die Lage des Quartiers im Stadtteil Groß Borstel vereint naturnahes Wohnen mit urbanem Leben und besitzt daher eine besondere Attraktivität. „Wir freuen uns sehr, mit unserem Bauprojekt nicht nur 2.500 Menschen ein neues Zuhause zu geben, sondern auch der Stadt weiteren Wohnraum bereitstellen zu können“, so Stefan Wulff in seiner Rede.

Eröffnung der Kita und Einweihung der Anni-Glissmann-Brücke

Das neue Quartier zieht vor allem junge Familien an. Dazu trägt insbesondere die neu eröffnete Kindertagesstätte des ASB Hamburg bei. Die Kita bietet ein vielfältiges Betreuungsangebot und orientiert sich an dem Konzept einer „Werkstatt-Kita“: Eigenes Ausprobieren und selbstbestimmtes Lernen stehen dabei im Vordergrund.

Außerdem wurde bereits Ende April die Anni-Glissmann-Brücke eingeweiht. Sie schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Neubaugebiet und dem Zentrum Groß Borstel. Geschäfte, Kindergärten und Schulen sind für Fußgänger und Radfahrer nun über den Alsterzulauf Tarpenbek schnell und einfach zu erreichen.

Aktuelle Bezüge und Quartiersmanagement

Das neue Wohnquartier und weitere Wohnbauprojekte führen zu einem starken Bewohneranstieg in Groß Borstel. Um einerseits die Integration neuer Bewohner und andererseits die positive Entwicklung des Tarpenbeker Ufers sicherzustellen, wurde ein Quartiersmanagement unter der Leitung der OTTO WULFF BID GmbH initiiert. Eigene Ideen lassen sich im Rahmen von Quartiersgremien und wöchentlichen Sprechstunden durch die Anwohner einbringen und diskutieren. Bereits jetzt sind gemeinsame Veranstaltungen geplant.

Ruhiges und urbanes Wohnen vereint

Die Kombination aus naturnaher und zentraler Lage macht das neue Areal besonders reizvoll. Die Wege zu den angrenzenden Stadtteilen Lokstedt und Eppendorf sind sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer schnell zu erreichen. Insgesamt verfügt das Gebiet über 18.000 m² große private und öffentliche Grün- und Freiflächen. Ein begrünter Wall im Süden stellt den Schallschutz zu der südlich verlaufenden Bahnstrecke sicher. „Das Wohnquartier bietet eine perfekte Kombination aus Stadt und Natur und ist somit eine Bereicherung für den Stadtteil. Ich bin sicher, dass Groß Borstel als Standort noch lebendiger und familienfreundlicher wird“, so Stefan Wulff.

Die Bauarbeiten des neuen Wohnquartiers schreiten zügig voran: Während Baufeld 9 und 10 bereits vollständig bezogen sind, wurden die 60 Eigentumswohnungen von Baufeld 8 kürzlich an ihre Erwerber übergeben. Neben Baufeld 5 haben auch Baufeld 6 und 7 bereits ihr Richtfest gefeiert. Damit folgen nun noch vier der insgesamt zehn Wohnbaufelder.