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Was sind BIDs?

BID steht für „Business Improvement District“ und für die Weiterentwicklung von städtischen Einzelhandels- und Dienstleistungszentren auf Basis privater Initiativen.

Bei den BIDs – auch „Innovationsbereiche“ genannt – arbeiten öffentliche und private Beteiligte eng zusammen. Kerngedanke: Die Grundeigentümer realisieren alle notwendigen Schritte zur langfristigen Weiterentwicklung ihres Standortes in Eigenregie. Die notwendigen Mittel für die Investitionen werden von allen Grundeigentümern in Form einer öffentlichen Abgabe an die Stadt/Kommune gezahlt. Der von den Grundeigentümern eingezahlte Beitrag wird einem von den Grundeigentümern benannten Aufgabenträger zur Umsetzung des Maßnahmenkonzeptes treuhänderisch zur Verfügung gestellt. Der Aufgabenträger wird durch eine Rechtsverordnung öffentlich bestellt.

Bei den BIDs zählt Hamburg bundesweit zu den Vorreitern. Seit dem Jahr 2005 gibt es hier das erste BID-Gesetz Deutschlands (Gesetz zur Stärkung der Einzelhandels- und Dienstleistungszentren vom 28. Dezember 2004, mit Änderung vom 27. November 2007. Kurz: GSED). Mittlerweile sind die Bundesländer Hessen, Bremen, Schleswig-Holstein, das Saarland und Nordrhein-Westfalen dem Hamburger Beispiel gefolgt.

Die privaten Grundeigentümer aus sechs Quartieren haben uns teilweise wiederholt als Aufgabenträger ausgewählt. In zwei weiteren Gebieten sind wir mit der Einrichtung von BIDs beauftragt. Als Aufgabenträger sind wir verantwortlich für die Umsetzung aller Bau-, Service- und Marketingleistungen. Zusätzlich sind wir erster Ansprechpartner für alle Beteiligten und zentrales Bindeglied zwischen öffentlichen und privaten Akteuren wie Grundeigentümern, Mietern und der Stadt Hamburg.

Die von uns seit dem Jahr 2005 in der Hamburger Innenstadt im Rahmen von BID-Projekten umgesetzten Bau-, Service- und Marketingmaßnahmen im öffentlichen Raum belaufen sich auf eine Summe von rund 30 Millionen Euro.