Auf einer Fläche von rund 8.000 m² ist durch die Otto Wulff Bauunternehmung als Generalunternehmer das neue interdisziplinäre Notfall- und Operationszentrum (INO) erbaut worden.
Nach den Plänen des Architekturbüros Henke + Partner entstand eine hochmoderne Erweiterung eines der ältesten und angesehensten Krankenhäuser der Stadt.
Im Neubau INO entstanden neben einer chirurgischen Bettenstation mit 59 Betten die neue zentrale Notaufnahme, eine Intensivstation, eine Kurzzeitstation mit 19 Betten sowie 3 neue Eingriffsräume mit Holdingbereich und Aufwachraum.
Eine Tiefgarage mit 60 Stellplätzen befindet sich im Untergeschoss des neu geschaffenen
Gebäudes.
Die besondere bauliche Herausforderung für die Otto Wulff Bauunternehmung war, dass sämtliche neu geschaffene Bereiche mit dem im Betrieb befindlichen Altbau verbunden wurden. Während der gesamten Bauzeit wurde der Betrieb im Altbau fortgeführt, was nur durch enge Zusammenarbeit aller Beteiligter möglich war.
Das Gebäude ist als Stahlbetonskelettbau mit Innenausbau aus Gipskartonwänden erstellt worden. Diese Bauweise ist gewählt worden, um auf mögliche Nutzungsänderungen in der Zukunft schnell reagieren zu können.
Die Fassade besteht aus örtlich hergestelltem Verblendmauerwerk und einer Glaspaneelfassade, die in den Treppenhäusern von Pfosten-Riegel-Fassaden unterbrochen wird.
Die Haustechnik hat ihren Schwerpunkt in der Lüftungsinstallation. Es wurden 6 große Lüftungsanlagen mit Kühlung sowie verschiedene kleinere Anlagen eingebaut.
Der Schwachstrombereich wurde mit modernster Technik ausgestattet. Sämtliche Leitungen für Telefon und Fernsehen wurden mit IT-fähigen Kabeln ausgestattet.
Der Leistungsumfang erstreckt sich im Innenbereich bis zu losem Material einschließlich Gardinen, Sichtschutz etc.
Die Außenanlagen mit Herstellung der neuen Rettungswagen-Zufahrt waren ebenfalls im Leistungsumfang enthalten.