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Public Private Partnership (PPP)

Öffentlich Private Partnerschaft (ÖPP) / Public Private Partnership (PPP)

Modelle, bei denen privates Kapital und Know-how zur Erfüllung primär staatlicher Aufgaben eingebunden wird, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Vorteil: Staat und Private setzen ihre Stärken gemeinsam zur Erreichung eines übergeordneten Ziels ein – die effiziente Erfüllung der Aufgaben. Als ganzheitlich ausgerichtetes Bauunternehmen bieten wir dabei alle Leistungen aus einer Hand an. So verantworten wir neben der Planung und Finanzierung auch den Bau und Betrieb einer Immobilie. Jede Lebensphase des Objektes steht für uns unter der Prämisse, die Gesamtkosten zu optimieren. Kombiniert mit unseren langjährigen Erfahrungen macht uns dieser integrative Ansatz zu einem zuverlässigen und effizienten Partner bei PPP-Projekten.

 

Häufige Fragen zu ÖPP / PPP


Wie funktioniert ein Public-Private Partnership-Projekt?
Unter ÖPP/PPP-Modellen versteht man die langfristig vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft. Diese Kooperation zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Verantwortlichkeiten der öffentlichen Hand werden in den privaten Sektor verlagert. Bei der Vergabe von PPP-Projekten kommt es zu einem Innovationswettbewerb zwischen den anbietenden Unternehmen, der letztlich den Staatskassen Kosteneinsparungen ermöglicht. Zudem hat der private Partner aufgrund seiner langfristigen Verantwortung für die Objekte ein Interesse an ganzheitlichen und nachhaltigen Lösungen während ihrer gesamten Nutzungsdauer.


Wo liegen die Vorteile?

Für die öffentliche Hand in mehr Effizienz und Kosteneinsparungen. Aus Sicht der Privatwirtschaft bietet PPP die Chance, sich nachhaltig als leistungsfähiger und kompetenter Partner zu etablieren. Weitere Vorzüge: beschleunigte Realisierung und höhere Effektivität. Studien zeigen, dass durch abgestimmte Planungs-, Bau- und Betriebsleistungen über den gesamten Objekt-Lebenszyklus Effizienzgewinne von bis zu 15 Prozent erzielt werden. Bei weiterer Standardisierung der Prozesse sind Effizienzsteigerungen im Bereich um 20 Prozent realistisch. Dennoch: Die Entscheidung für oder gegen PPP muss auf beiden Seiten – Auftraggeber und Auftragnehmer – bewusst fallen, denn die Vorbereitung und Durchführung von PPP-Projekten funktioniert nicht „von heute auf morgen“.


Für welche Projekte ist PPP geeignet?
Viele PPP-Modelle haben sich bereits seit Jahren bewährt. Die Palette der Anwendungen ist breit. PPP-Konzepte eignen sich für Rathäuser, Stadthallen, Parkhäuser, Verwaltungsgebäude, Universitäten, insbesondere aber auch für Schulgebäude oder Sport- und Veranstaltungsstätten sowie Einrichtungen der sozialen und kulturellen Infrastruktur wie beispielsweise Kindergärten. Auch umfangreiche Straßen- und Tiefbauarbeiten werden in Form von PPP-Modellen abgewickelt.


BIDs als besondere Form der PPP
In Business Improvement Districts (BIDs) finden sich die Grundeigentümer eines Quartiers zusammen, um gemeinsam mit der öffentlichen Hand in ihren Standort zu investieren. Das Ziel ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standortes. Die Maßnahmen können verschiedene Bau-, Marketing- und Serviceleistungen im öffentlichen Raum umfassen. Das besondere an BIDs: Wenn die große Mehrheit der Grundeigentümer des Quartiers in einer Abstimmung für die gemeinsame Investition ist, werden alle an den Kosten beteiligt. 
 

Wie werden PPP-Modelle finanziert?
Die gewählte Finanzierungsform hängt von zahlreichen, projektspezifischen, Faktoren ab, insbesondere von der Objektgröße. Über die optimale Lösung muss im Einzelfall entschieden werden. Neben Finanzierungsleistungen durch Private kommen aber auch öffentliche Finanzierungshilfen durch EU, Bund und Länder in Frage.

 

Haben Sie weitere Fragen? Sprechen Sie uns gern an!


Kontakt: Marc Hoischen

 

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